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2008 Expedition "Darwin & Tierra del Fuego"

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Im Jahre 2009 wurde ein doppeltes Jubiläum gefeiert, der 200. Geburtstag Charles Darwins und der 150. Jahrestag der Publikation seines Lebenswerkes "Die Entstehung der Arten".
Die ersten Überlegungen für seine Theorie schöpfte er nicht, wie meist angenommen, auf den Galapagos Inseln sondern in Feuerland. Der Anblick der Fuegianer (wie die Bewohner der Region genannt wurden) hat ihm die ersten Ideen für die spätere Evolutionstheorie gebracht.
Der junge Darwin befand sich im Jahre 1833 auf dem britischen Expeditionsschiff HMS "Beagle", welches vom ebenso jungen Kapitän FitzRoy kommandiert wurde. Eine der vielen Aufgaben der Expedition war die Kartierung von Feuerland, einer Region im südlichen Teil des amerikanischen Kontinents, das ein dichtes Gewirr von kleinen Inseln und Kanälen mit dem berüchtigten Kap Hoorn an seiner südlichsten Spitze darstellt. Es waren Reisen in sehr schwerem Gebiet, voll von Abenteuern - sowohl in nautischer als auch in ethnologischer Hinsicht.
Die Kanäle waren für ein Segelschiff der damaligen Zeit (ohne Hilfsmotor) nicht zugänglich, so dass eine genaue Kartierung nur unternommen werden konnte, indem man Walboote, die zur Ausrüstung der Beagle gehörten, in Einsatz brachte. Die leichten, schnellen und wendigen Fahrzeugen wurden im 18. Jahrhundert ursprünglich für den Walfang konstruiert und haben sich beim Einsatz so bewährt, dass sie wegen der leichten Handhabung bei gleichzeitiger enormer Seetüchtigkeit bis in das 20ste Jahrhundert als Rettungsboote auf größeren Schiffen eingesetzt wurden.
Kurz vor Beginn des Jubiläumsjahres 2009 unternahm ein deutsch-polnisches Team unter Leitung von Henryk Wolski die Expedition "Darwin & Tierra del Fuego". Ziel der Expedition war es, die Reisen nachzuvollziehen, die mit den Walfangbooten für die Kartierung unternommen wurden.

Ausschnitte aus dem Expeditionsbericht von Henryk Wolski
Für unsere Expedition wurde die "Fuegia" - eine Replik eines Walfangbootes gebaut, ein offenes Boot mit 5 Riemen und 2 Segeln.
Der Taufpate war nicht ganz zufällig Arved Fuchs. Mit ihm segelte ich während der ICESAIL-Expeditiponen um den Nordpol und auf den Spuren von Sir Ernst Shackleton in der Antarktis.


Sortieren in Ushuaia

03. Dezember - Mittwoch. Ushuaia - Argentinien
Nach 2 Stunden Rudern kam ein, hier gewöhnlicher, Westwind auf und wir konnten Segel setzen.
Am späten Nachmittag erreichten wir Puerto Williams - Chile, hinter uns die ersten 28 Meilen.
Noch am Abend traf die polnische Yacht Selma ein, das Domizil unseren Film- und Fototeam. Es wurde ein langer Abend in der legendären Bar des Micalvi-Clubs. Die urige Kneipe, kurioserweise auf einem ehemaligen deutschen Rheindampfer beherbergt, ist zugleich als letzte und erste Anlegestelle für Kap Hoorn- und Antarktisfahrer bekannt.
Am frühen Nachmittag des nächsten Tages hatten wir all unsere Ausklarierungsstempel zusammen und wir konnten starten. (wir blieben von nun an in chilenischen Gewässern). Der Wind war wie immer westlich, 3 - 4 Bft, so begannen wir aufzukreuzen.



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