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2000

Es war wahrhaftig ein ereignisreiches Jahr. Das Programm an sich wurde schon unter enormen Zeitdruck erstellt. Meine persönlichen „Segelangelegenheiten“ beendete ich Ende September. Anfang Oktober 1999 begannen schon die Vorbereitungen für die „Shackleton 2000“ Expedition. Ende Dezember flogen wir nach Ushuaia (Argentinien, Feuerland). Unser Schiffchen die “James Caird II“ wurde schon früher in einem Fracht-Container zu seinem Ziel gebracht.


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Nach kurzer Zeit kam auch die Dagmar Aaen, die uns von den ICESAIL Expeditionen bekannt ist, in ihrem Zielhafen an. Zum Schluss erreichte uns auch der Luxusliner MS Hanseatic.

Die James Caird wurde auf die Hanseatic verladen und wir fuhren alle zu unserem Startpunkt - die Antarktische Halbinsel. Als wir unsere Expedition am 19.01.2000 begannen, wurde von der Dagmar Aaen aus, die nur zu diesem Zweck hierher gesegelt war, alles gefilmt.
Nach kurzer Zeit trennten sich jedoch unsere Wege und wir trafen erst auf der Gibbs-Insel wieder zusammen.
Nach 14 Tagen kamen wir mit unserem sieben Meter langen Schiffchen auf Süd Georgien an. Weitere 7 Tage brauchten wir zur Überquerung der Gletscher, um zu den Südufern der Insel zu gelangen, wo die verlassene Walfang Station Sromness liegt. So wiederholten wir die vollständige Rettungsaktion von Shackleton aus dem Jahre 1916.

Nach dieser Expedition konnte ich mich 3 Wochen lang an meinem heimischen Herd erwärmen, um dann wieder nach Ushuaia zurückzukehren und auf der Dagmar Aaen zu den Azoren zu segeln. Von dieser Reise zurückgekehrt, hatte ich drei Tage Zeit mich in einen mittelalterlichen Slawen zu verwandeln. Zwischendurch musste ich meine Törn-Pläne ein wenig der Realität anpassen (Termin-Änderungen, Schleusenrenovierungen, usw.). Trotz vieler Schwierigkeiten hatten die Mannschaften ihren Spaß auf der Welet.
Ich muss gestehen, dass ich mich nach vielen Jahren des Hochseesegelns, doch wieder ein wenig zur Binnenschifffahrt habe bekehren lassen. Hochseesegeln und Binnenschifffahrt unterscheiden sich so grundlegend voneinander und beides bringt seine eigenen Reize mit sich.

Ganz besonders stolz bin ich auf unser archäologisches Experiment, das wir auf der Warthe durchführten: Wir hatten gerade günstigen Wind und so entschieden wir, stromaufwärts zu segeln - natürlich mit Hilfe der Riemen.
Man muss beachten, dass die Warthe auf diesem Abschnitt sehr kurvenreich und gewunden ist, und so mussten wir ganz schön schuften. Das Ergebnis war wirklich verblüffend: 4 Knoten über Grund, trotz Beeinträchtigung durch Fähren und Brücken. Endlich mal eine konkrete Angabe in der Hand! Man redet immer soviel davon, wie die Wikinger damals auf den slawischen Handelswegen flussaufwärts gesegelt sind. Alles wunderbar, besonders, wenn man sich das von seinem Schreibtisch aus vorstellt. Und wie sieht es in der Realität aus?
Nun, wir haben das ausprobiert...

Die Krönung der Saison war das Biskupin-Festival. Anfangs meinten einige Mannschaftsteilnehmer, dass solche Festivals sie nicht interessieren würden. Aber erst einmal vor Ort, haben alle sehr schnell Geschmack daran gefunden. Holger war untröstlich, dieses Jahr nicht in Biskupin dabei sein zu können.

Henryk


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