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Nach 7 Monaten
Nach über 7 Monaten Abwesenheit bin ich endlich zu Hause gelandet.Die „Nashachata“ hat sich als ein zuverlässiges und robustes Schiff erwiesen,
von kleinen Reparaturen, wie sie auf jeder Reise auftreten, einmal abgesehen.
Für mögliche schwache Winde hatten wir genug Kraftstoff im Tank, alle Hindernisse schienen überwunden und ein geruhsames Ende der langen Fahrt war in greifbarer Sicht.
Und immer wieder bestätigt sich die Erkenntnis, dass man sogar im Zeitalter der modernen Technik auf See nie zu selbstsicher sein sollte: In unserem Falle gab der Anlasser des Motors seinen Geist auf und vom diesem Moment an, waren wir allein auf den hier sehr launischen Wind angewiesen ....
Im Allgemeinen habe ich nichts gegen sog. „pures Segeln", aber gerade zu diesem Zeitpunkt hätte ich gerne darauf verzichten können: Unsere Flüge waren schon fest gebucht und um die Sache noch attraktiver zu machen, ist Neukaledonien von Korallenriffen umsäumt.
Warum also gerade jetzt???!!!
Ich habe mich in diesem Moment an die Arved Fuchs ICESAIL Expedition erinnern. Wir wollten den Nordpol umsegeln. An dem Abschnitt von Norwegen nach Grönland konnte ich zu meinem bedauern nicht teilnehmen. Als wir danach die Nordwest- und Nordostpassage hinter uns gebracht haben, blieb mir nichts anderes üblich, als eine eigene Segelreise zu organisieren um die Umrundung unter eigener Führung vollzubringen.
Wollte das Schicksal, dass ich den ersten Teil des Circumpolar Navigation unter Segel beende, wer weiß?
Henryk Wolski




