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"Fuegia"

Am 12 April 2008 wurde in Geltow bei Potsdam das Boot "Fuegia" feierlichgetauft. Man könnte viel darüber reden, aber letztendlich haben wir uns fürdiesen Name für das Expeditionsboot entschieden. Der Ort der Taufe wurde nichtzufällig gewählt. Ganz in der Nähe wohnt Wilfried Korth, der Eigner desBootes und gleichzeitig Stellvertreter des Expeditionsleiters dergeplanten Expedition



An der Feierlichkeit haben fast alle Mitglieder der Expedition teilgenommen, auch der Bootsbauer Janusz Kowal. Lediglich Tomasz Zadrożny, der sich aktuell auf dem Südpazifik befindet und Katrin Rabe-Bär, die allerdings würdig durch ihren Sohn Alex repräsentiert wurde, fehlten. Die Taufpaten waren: Kathrin Boron, 4-malige Olympiasiegerin und mehrmalige Weltmeisterin im Rudern (wir werden sie sehr wahrscheinlich in Peking sehen) und Arved Fuchs, der berühmte Polarreisende. Mit Arved hat Henryk Wolski die Nordost- und die Nordwestpassage durchgesegelt und die Shackleton Bootsreise nachvollzogen. Die "Fuegia" ist der Nachbau eines Walfangbootes aus dem 19. Jahrhundert. Diese leichten und wendigen Fahrzeuge, wurden traditionell als Rettungsboote auf größeren Schiffen bis in das 20ste Jahrhundert hinein eingesetzt. Die "HMS Beagle" (nach ihr wurde der berühmte Kanal in Feuerland benannt) unter Kapitän Fitz Roy, auf der Darwin 1832/33 reiste, hatte solche Boote, die zu Kartierfahrten in den Gewässern um Tierra del uego genutzt wurden. Auch die "Antarctic", das Schiff der berühmten Schwedischen Antarktisexpedition (1901-03) hatte derartige Rettungsboote an Bord. Solche historischen Einsatzgebiete sind das Konzept, für das die "Fuegia" gebaut wurde.


Data publikacji w serwisie: 2008-04-23
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