Jesteś w: Hauptseite Nachrichten

Nachrichten

Kajak-Exkursion in der Antarktis "Belgica, die Wiege von Wissenschaftlern und Entdeckern von A bis Z"


26.02.2016

Die Antarktis-Expedition auf dem Schiff „Belgica“ (1897/99), war die erste in der Geschichte, welche in der Antarktis überwinterte. Sie war auch die erste ausschließlich wissenschaftliche Expedition in die antarktischen Gewässer. Organisiert wurde sie von dem Belgier Adrien de Gerlache.
Das Schiff Belgica verließ Antwerpen am 16. August 1897, kehrte erst nach mehr als zwei Jahren, am 5. November 1899 wieder zurück und wurde so das erste Schiff in der Geschichte der Antarktiserforschung, das in der Antarktis überwinterte.
Belgicas Mannschaft und wissenschaftliche Mitarbeiter setzten sich aus fünf verschiedenen Nationalitäten zusammen. Viele von ihnen gingen als bekannte Wissenschaftler oder berühmte Forscher in die Geschichte ein.
So, zum Beispiel:
Roald Amundsen – Norweger, der Eroberer der Nordwest Passage, des Südpols und Organisator weiterer Pionierexpeditionen.
Frederick Albert Cook – Amerikaner, Arzt und Expeditionsfotograf, Arktisforscher und Ethnologe; behauptete, der erste Mensch gewesen zu sein, der den Nordpol erreichte.
Henryk Arctowski – Pole, wurde Professor für Geologie und Ozeanografie.
Boleslaw Antoni DobroWolski – Pole, wurde Professor für Glaziologe und Meteorologe.
Emile Racovitza – Rumäne, wurde Professor für Zoologie und Speläologie. 

Der wissenschaftliche Beitrag der Belgica Expedition zur Kenntniserweiterung über die antarktischer Fauna und Flora war beträchtlich. Erstmalig wurde die Flora der Antarktis ausführlich und zufriedenstellend erforscht. 55 Spezies von Flechten und 27 Moose wurden gesammelt. Verschiedene neue Spezies von Süßwasseralgen, drei Spezies von Lebermoosen, eine neue Gras- und Pilzspezies wurden entdeckt. Zwischen 1900 und 1946 wurden 92 Artikel über die wissenschaftlichen Errungenschaften der Expedition veröffentlicht. 
Die Erstellung der ersten guten Seekarten war ein ebenso bemerkenswertes Ergebnis unter all diesen wissenschaftlichen Leistungen.
Am 23. Januar, 1989, befuhr die Belgica eine bis dahin unbekannte Meeresstraße, die später Gerlache Straße benannt werden sollte. Die Tage vom 23. Januar bis 12. Februar, 1898, widmete man ausführlichen Studien dieser Meeresenge. Zahlreiche Lotungen fanden statt. 
Wissenschaftliche Mitarbeiter gingen an 20 verschiedenen Stellen an Land und sammelten eine beeindruckende Zahl zoologischer, botanischer und geologischer Proben.
Während einer dieser Anlandungen versuchten einige Mitglieder der Expedition den Aufstieg auf den Solvay Berg auf der Brabant Insel im Palmer Archipel.
Die Entdeckung der Gerlache Straße (ca. 170 km lang und 8-30 km breit) bestätigte, dass das viel früher entdeckte Palmer Land nicht Teil des antarktischen Festlands ist, sondern Bestandteil einer Inselgruppe, dem so genannten Palmer Archipel, in dem Anvers Island die größte Insel ist. Die Gerlache Straße trennt das Palmer Archipel von der Danco Küste, das wiederum Teil der Antarktischen Halbinsel ist. 
Mehr als 80 neue geographische Namen wurden auf der Karte der Westseite der Antarktischen Halbinsel vermerkt. Darüber hinaus verzeichnete man eine Vielzahl von geografischen Entdeckungen, ohne sie mit einem Namen zu versehen.

Die Seekarte der Gerlache Straße, kartographiert durch Georges Lecointe (den ersten Offizier) mit der Route des Schiffes Belgica.

150 Jahre nach der belgischen Antarktisexpedition wurden neue geographische Entdeckungen gemacht, und das in unmittelbarer Nachbarschaft der Gegend, die die Belgica Expedition einst erforschte.
Während einer Zodiac Ausfahrt / Schlauchbootausfahrt am 2. Februar, 2003, entdeckte Tomasz (Tom) Zadrozny einen Kanal, der die Omega Insel teilt.

Zwei Wochen später nahmen Tomasz Zadróżny und Henryk Wolski zahlreiche Messungen und Lotungen vor, die eine erste grobe Skizzierung auf der Seekarte des kurz zuvor entdeckten Kanals erlaubten.
2004 wurde die Dokumentation dieser Ergebnisse an das Wissenschaftliches Komitee für Antarktisforschung (SCAR) zusammen mit dem Vorschlag einer Namensgebung für die Insel und den Kanal geschickt. Die Namen wurden akzeptiert und seit Juni 2004 hat die Antarktis offiziell eine weitere Insel: Bremeninsel (Name ID: 135, 152, Ort ID: 17806) und einen neuen Kanal: Bremenkanal (Name ID: 135153, Ort ID: 17807).
Bremenkanal kartographiert durch Tomasz Zadróżny

Bremenkanal kartographiert durch Tomasz Zadróżny

Unsere Kajak-Expedition steht mit den Leistungen der Belgica Expedition und der von Tomasz (Tom) Entdeckung in engem Zusammenhang.
Sie soll Respekt und Ehrerbietung gegenüber den Expeditionsmitgliedern der belgischen Antarktisexpedition zollen, aber auch darauf hinweisen, dass es in unseren Zeiten immer noch geografische Entdeckungen auf unserem Planeten geben wird.
Die Expedition startete von Omega Island und der Bremeninsel und ging in Richtung Gand Island, Anvers Island. Dann durch die Gerlache Strait nach Selvick Cove (auf der Arctowski Peninsula) und Ronge Island. Durch den Errera Channel, Beneden Head in der Andvord Bay zum Waterboat Point im nördlichen Teil von Paradise Harbour. Von Paradise Harbour führte unsere Route durch den Ferguson Channel, dann wieder über die Gerlache Strait in Richtung Fridtjof Island, um Cape Errera auf Wiencke Island und durch den Peltier Channel nach Damoy Point auch auf Wiencke Island.
Mehr als 90% unserer geplanten Route überschneidet sich mit der historischen Fahrt der Belgica Expedition (siehe beigefügte Karte). Einige der geplanten Anlandungen sind dieselben Plätze, an denen die Wissenschaftler damals das Land betraten (Selvick Cove, Beneden Head in der Andvord Bay, Cape Errera auf Wiencke Island).

Termin der Expedition: 4. - 22. Februar 2016

Die Expeditionscrew, die Kajaks und die benötigte Ausrüstung wurden durch das Passagier-Expeditionsschiff MV Fram zum Ausgangspunkt der Expedition transportiert. Dasselbe Schiff hat die Teilnehmer der Expedition nach Projektabschluss wieder an Bord genommen.
Im Abschnitt von Omega Island bis Ronge Island wurde die Exkursion durch die Yacht “Dagmar Aaen“ von Arved Fuchs, unterstützt.
Die Route der Kajak-Exkursion


Die Route der Kajak-Exkursion

Expeditions-Crew:

1. Henryk Wolski – Polen Expeditions Leiter
2. Karin Strand – Norwegen
3. Tomasz (Tom) Zadróżny – Polen
4. Tessa van Drie – Holland
5. Wilfried Korth – Deutsch

Mythos Feuerland

Data: 2011-03-25

Es freut mich sehr mitteilen zu dürfen, dass inzwischen ein publizistisches Ergebnis aus unserer Expedition „Darwin & Tierra del Fuego“ entstanden ist.
Es ist ein Bildband des Fotografen Jürgen Hohmut
„Mythos Feuerland“
mit Beiträgen von:
Gerhard H. Ehlers, Henryk Wolski, Wilfried Korth, Ulf Wolter.
Gütersloher Verlagshaus
ISBN-Nr.: 978–3–579-07 024-7

http://www.amazon.de/Mythos-Feuerland-Eine-Reise-Ende/dp/357907024X/

Expedition "Larsen"

Data: 2007-11-04

Die Idee, die Expedition "Larsen 2008" zu organisieren, entstand im Februar 2006 während eines Gespräches mit Caroline Alexander, der Autorin des Buches über Ernest Shackleton "The Endurance".

Eine solch spannende und in ihrem Ablauf fast noch unglaublicher anmutende Rettungsaktion, wie sie sich während der Schwedisch-Antarktischen Expedition 1901-1904 ereignete, historisch zu rekonstruieren und sie in der heutigen Zeit wieder einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen, erschien mir von großem Reiz.

Meine Erfahrungen aus der Expedition "Shackleton 2000" mit Arved Fuchs konnten mir dabei von großem Nutzen sein.

Die Zeit verging und die Vision eine solche Expedition durchzuführen wurde realer. Endlich, am 19.06.2007 wurde der Vertrag für den Bau des Bootes Larsen unterschrieben. Der Auftraggeber und gleichzeitig ein Expeditionsmitglied ist Wilfried Korth und der Bootsbauer ist Janusz Kowal aus Murowaniec bei Bydgoszcz - auch ein Expeditionsmitglied.

Die letzten Fotos wurden in der ersten Oktoberhälfte 2007 gemacht.

Das Projekt ist bei "EXPEDITIONEN" beschrieben.

Die Entwicklungsphasen des Bootes Larsen.


Strony: 1  2  następna 
Amazonas mit Äquatorüberquerung

-Amazonas mit Äquatorüberquerung
28.03. – 09.04.2018

Pazifik kreuz und quer

Pazifik kreuz und quer 2018

 

Delta Dunǎrii

Donaudelta 01.–09.2018